Exkneipe oder Trump in der Arkania

Januar 22nd, 2017  / Author: Phoenix

Trotz Prüfungsstress haben sich einige Arkaner im Keller eingefunden und sogar drei unserer lieben Freunde aus Deutschland haben den Weg in die Schweiz gefunden, um mit uns das Semester gebührlich ausklingen zu lassen: Malti, Wieland und seine Rebecca. Schön, dass ihr da wart!
Zur Hälfte der Kneipe stiess auch ein in grün-braun gekleideter Bacchus noch zu uns, welcher lang ersehnte Schätze mit sich brachte. Nämlich jene Bier- und Weinzipfe welche Biermutter und Biersohn tauschen. Welche dann auch gleich von Phoenix und Ikarus getauscht wurden. Und da wie üblich bei den Kurfürsten auf der Rückseite des Bierzipfs deren Familienkantus weiter geführt wird, ging ein eifriger Phantom den Kantus durch und erkannte sogleich, dass ein etwas unglücklicherer Biersohn oder eine etwas unglücklichere Biertochter eines Kurfürsten diese Zeile auf dem Zipf haben wird: „Sklavenseele, lache nur!“, was zu breitem Gelächter der ganzen Arkania führte.
Diese erheiterte Stimmung wurde sogleich von der Fuxenproduktion weiter getragen, welche das Thema hatte: „Donald Trump und die Arkania“. Dabei meinte Trump: „Ich mache die Arkania great again!“, natürlich mit einem schönen amerikanisch Akzent, und lies auch bald eine Mauer aus Bierdosen bauen!

Da wegen Prüfungen und Arbeit ein grossteil der Corona zeitnah ihren letzten Tropfen anmeldeten, wurde auch zeitnah der Abschlusskantus angestropht. Da die Stimmung jedoch zu gut war um den Abend bereits für beendet zu erklären, sassen all jene, die ursprünglich aufbruchsbereit waren noch bis spät in die Nacht am Tisch und genossen einen Abend voller Diskussionen und regem Austausch.
Wir freuen uns auf das kommende Semester, tolle Anlässe und spassige Produktionen

Gratulation!

Januar 22nd, 2017  / Author: Phoenix

Wir gratulieren ganz herzlich unserem lieben Farbenbruder Aleo und seiner lieben Frau Tereza zur Hochzeit!

Kneipe – oder warum Ponys weniger kosten als der Weltfrieden

November 26th, 2016  / Author: Phantom

Es war ein erstaunlich warmer Novemberabend, als die Arkania erneut zum gemütlichen Kneipbetrieb zusammensass. Auf dem Programm der „swissness“ stand eine kurze Einführung in das „grande bordell“, das sich helvetische Republik nannte – diese ereignisreichen, chaotischen & blutigen 5 Jahre in denen Napoleon sich in der Schweiz versuchte. Der kurz angedachte Vortrag unseres lieben Weingottes dauerte knappe 40 Minuten und hinterliess von Zahlen und Fakten brummende Köpfe – spornte aber zu spannenden Diskussionen an. Zum einen wurde die strategische Meisterleistung der schweizerischen Neutralität diskutiert zum anderen auch ein zentrales Problem der SVP Politik festgestellt:

Wenn sich jemand „Eidgenosse“ nennt, oder „die Schweiz für die Eidgenossen“ verlangt – so verlangt derjenige (statistisch gesehen zumindest, da die wenigsten von Patriziern oder Klerikern abstammen (wobei eigentlich niemand von Klerikern abstammt: zölibat und so)) eigentlich nach weniger Rechten als er jetzt als Schweizer hat.

Nach soviel Politik und Diskussion dürstete die Corona nach Unterhaltung – diese fand im Rahmen einer Fuxenproduktion zum Thema „die Weihnachtsvorbereitungen antikapitalistischer trans-gender Nikolausinnen“ statt (wir stellen fest: das Vorhaben von Politik abzuschweifen scheiterte auch hier kläglich). Dazu genossen wir eine Flasche südafrikanischen Rotweins der zu den wirrsten Menuvorschlägen seit langem führte – the chocolate block.

Etwas früher als auch schon – doch nicht weniger erfüllt vom genussvollen und ereignissreichen Abend gingen die Arkaner alsbald Ihrer Wege – teils nach Hause, teils in die Tiefen des Hotel d’Alsace.

Kegeln

November 23rd, 2016  / Author: Phoenix

Getreu dem aktuellen Jahresmotto „Swissness“ kegelte die Arkania vergangenen Freitag Löcher in die Kegelbahn des Mappamondo. Für viele war Kegeln eine neue Erfahrung – so wurde auf bereits erworbene Fähigkeiten im Bowlen zurückgegriffen, was dazu führte, dass immer wieder Holzkugeln mit einem lauten „Plums“ in der Mitte der Bahn aufschlugen. Diese Versuche Löcher in die Kegelbahn zu werfen führte bei denjenigen, die die Kugeln wunderbar sanft auf die Bahn legten zu allgemeinen Seufzern.

Unabhängig von den Werf- oder Stossfähigkeiten der Spieler, war aber auch die Schnelligkeit, mit der die Kugel die Kegel erreichte immerwieder ein Thema. Bretterte die Kugel mit über 20Km/h in das Ziel, so bestrafte die Anlage jeden Sünder mit einer Minute Wartezeit. Nicht nur die Spieler unterhielten sich gemütlich, auch die Anlage selbst schien sich selbstständig einen schönen Abend zu machen – dies zeigte sich vorallem dadurch, dass sie mehrfach für eine Weile die Kegel hoch und runter liess, ohne ersichtlichen Grund. Das wilde auf den unverständlichen, unangeschriebenen Knöpfen der Anlage herumzudrücken schien der Situation auch nicht behilflich zu sein.

Da im Gegensatz zum modernen Bowling, Kegel-Kegel mit Kabeln aufgehängt sind – und Kabel bekanntermassen gerne zu Knoten werden, durfte unser Feuerwehrmann-Ehrenmitglied auch einmal in die Tiefen der Technik klettern, um jene verhädderten Kabel wieder zu lösen.

Trotz all dieser lustigen Verzögerungen war der Ausflug in die Gefilde Schweizerischer Kulturunterhaltung ein riesen Spass und ich hoffe auf eine baldige Wiederholung.

Cheers!

Spähfuxenkneipe vom 23. September

November 23rd, 2016  / Author: Phoenix

Nachdem das Semester Ordnungsgemäss angefangen hatte, hat die erste (von hoffentlichen vielen) Arkanerkneipen stattgefunden. Bei dieser war das Thema “Schweizerische Mundart-Liedermacher” und wer könnte da besser vertreten sein als der Berner Mani Matter. Dieser wurde durch eine Produktion von Phoenix allen vorgestellt (als ob man Matter irgendjemanden vorstellen müsste).

Die Fuxen haben ebenfalls dieses Thema aufgegriffen und eine Produktion vorgetragen, welche das berühmte Lied von Mani Matter “Si hei der Wilhälm Täll ufgfüert” Arkanertauglich machte. Hier ein kleiner Auszug davon:

Mir wei der Wilhelm Tell uffüehre im Arkaner Stil
Da bruchts vil Stoff, fasch jede Fux macht mit bi somne Spiel
Der Burschesalon schiint am Tisch bimne grosse Bier
D’Altherre luege zue u schiint gspannt z’si was passiert
[…]

“Äs speziöus” an Phoenix und den Fuxen für Ihre Produktion!

Die Gewalt einer Sprache ist nicht, daß sie das Fremde abweist, sondern daß sie es verschlingt.
Johann Wolfgang von Goethe

Danke Crypto für den Beitrag!