Bin ich in Burgdorf abgestiegen gleich einem grossen Kavalier…

Mit vornehmer Verspätung betraten die Vertreter der ewig jungen Arkania Bernensis den Keller der ehrenwerten Zähringia Burgdorf. Und waren doch zu früh! Offenbar gilt dort allgemein MMCT(maximo cum tempore).

Pharaos feine Nase nahm jedoch sofort den Geruch eines köchelnden Crambamuli auf. Sein Gesicht verzog sich skeptisch, als er augenscheinlich mit einem Geruchs-Reverse-Engineering begann. Selbst ein Braumeister, überdies Gründer einer Crambambuli-Familie, fiel es Ihm natürlich leicht! Nicht das er es nötig hätte abzukupfern, doch:

Ein Lehrling ist wer etwas lernt / Geselle ist wer etwas kann / Doch ein Meister lernt ein Leben lang!

Wir wurden freundlich begrüsst. Es dauerte nicht allzu lang bis zum ersten Bier. Nach der allgemeinen Vorstellungsrunde, machte sich ein nicht näher genanter Fuxe sogleich daran seine Kompetenzen zu überschreiten:

Freudig verkünden wir die Zweifarbenkneipe der Zähringia Burgdorf und der Arkania Bernensis im FS 2012. !JUBLIATE!

Schliesslich wurde die Kneipe angeschlagen. Es gab regen Zulauf, so das bereits zu Beginn ein Contra-Tisch gestellt werden musste. Die Platznot wurde noch prekärer, als diejenigen eintrafen, welche die Rechnung im Restaurant auch beglichen hatten.Neben den beiden Arkanern hatten sich viele alten Herren der Zähriniga eingefunden. Die Aktivitas wurden durch einige Späh-Füxe verstärkt. Mit Eowyn von der Romania Novavillensis gab es zumindest eine Vertreterin der holden Weiblichkeit. Ein ganz Spezielles, den deutschen Bundesbrüdern welche der weite Weg nicht schrecken konnte!

Die Kneipe war noch keine Stunde alt, als ein nicht näher genannter Fuxe, sich erdreistete Amt und Platz des Fuxmajoren einzunehmen. Dies lenkte nach einiger Zeit doch die Aufmerksamkeit auf die rote Macht! Nach zwei kurzen Vorstellungen, einigem hin und her, regte sich doch etwas Unmut über diese Amtsanmassung. Dem Fuxen gelang es doch die Wogen etwas zu glätten indem er erklärte, dass sein leiblicher Grossvater hier in dieser Verbindung sei. Kalif äs spezieus!

Nach einer Amtsrückgabe und einigen Kanten, ging es zu fortgeschrittner Stunde zum ersehnten Ausschank. Und während die Durstigen zum Braukessel drängten, versuchte Matrix ein Paradoxon zu lösen: Wie, kann eine Vertreterin der holden Weiblichkeit ein Bursch sein?Doch nach dem ersten Schluck wurde die Lösung solch komplexer Sachverhalte auf später vertagt. Auch wenn, dass Crambambuli nicht ganz, an dass des unvergleichlichen Braumeisters Pharao heranreicht, so mundete es doch ausserordentlich! Der Geist des Crambambuli breitete sich aus und schliesslich zog die Corona zum Kronenbrunnen. Verschiedne Kanten wurden gesungen und schliesslich schmetterte die Arkania noch im Duett ihren Farbenkantus. Schliesslich trieb uns die Kälte zurück in den Keller, zum heissen Braukessel!Erleuchtet vom Geiste des Crambamuli gab es an diesem Abend noch zwei Beitritte! Die Beiden erlebten sogleich ihre Hissung(wozu das Schwimmen im Kronenbrunnen gehört). Doch tröstet euch, es hätte noch viel, viel kälter sein können! Wer dies bestreite wende sich an Phantom. Die Arkania gratuliert der Zähriniga feierlich zu Ihrem Nachwuchs !JUBILATE! und dankt für erhaltene Gastfreundschaft!

Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

Wie jeden dritten Freitag im Monat stand auch heute eine Fidulität auf dem Programm. Helios unserer potentes X war diesmal für die Organisation zuständig. Er erwählte, in seiner Weisheit, die Kleinbrauerei Wabräu www.wabraeu.ch auf dem Gurtenareal zu unserem Ziel.

Schon der Beginn war etwas holprig. Erst entstanden aus Kommunikationsproblemen zwei Facebookgruppen. Danach stand eine zeitlang eine Brauereführung auf dem Programm(welche nicht angeboten wird). Es waren sage und schreibe fünfzehn(zugegebenermassen recht vergnügliche) Facebook-Kommentare nötig um die Situation zu klären. Sämtliche Klarheiten beseitigt!

Während unser X von einem gemütlichen FüBi in der kleinen Runde ausging, zeigte sich der Fuxmajor doch etwas kommunikativer. Und so wurden die Arkaner bereits von Mitgliedern der Oeconomia Bernensis und der Romania Novavillensis in Empfang genommen. Die versammelten Couleuriker strebten den Dachstock zu. Kurz darauf stiessen drei weitere Oeconomen hinzu, sowie etliche Späh-Füxe. Mittlerweile hatten wir beinahe den gesamten Dachstock übernommen.

Dachstock der Brauerei Wabräu

Der Bedarf nach dem hervorragenden Bier war gross. Er stieg noch einmal sprunghaft an als Vertreter der Berna Bernenis hinzukamen. In Ihrer Potenz waren Sie zusammen mit Ihren deutschen Gästen für unsere kleinen(25+) Stamm aus Grindelwald gekommen. Unsere deutschen Brüder der K.St.V. Egbert im KV zu Trier labten sich an dem Bier und es erschallten mehrmals die verschiedenen Farbenkantuse.

Die Bernaner boten Gastrecht in Ihrem Keller und so verschob sich die Corona Richtung Berner Altstadt. Renard und Xenon richteten den Keller ein. Gummibär sorgte für zusätzlichen Stoff. Die Übrigen, mit MacDonalds und Pizzas bewaffnet, für das leibliche Wohl. Als sich alle gestärkt hatten schlug Helios die Kneipe an. Phantom stelle an seinem Zapfen das Contra und Bacchus glänzte in seiner Paraderolle als Fuxmajor.

Und es wurde gekneipt und gekantet…

Schliesslich rief die Strasse und riss unsere deutschen Brüder aus unserer Mitte. Nichtsdestotrotz wandelten wir uns noch zu Edleren der Tafelrunde.

 

Fazit:
Planung:          Ein Bierchen im kleinen Kreis bis ca. 21h30
Realität:          Ein Stamm mit 30+ Teilnehmern mit anschliessender Kneipe 25+ bis nach 24h00

 

-> Planung ersetzt Zufall durch Irrtum!

 

Unfriendly Takeover(s) im Della Casa

Xenon, Selbstdeklarierter Lobbyist bei der Berna Bernensis, betritt das Della Casa. Freundlich wird er von alten und jungen Bernanern in Empfang genommen. Nach der Begrüssung wird sofort ein Schnelles bestellt, welches ebenso kommt. Xenon lässt sich Zeit und fühlt etwas den Puls am Stamm. Gewisse ungenannte Altherren lassen es sich nicht nehmen, ihn wegen seiner gelegentlichen Präsenz aufzuziehen. Ebensowenig wie Sie es nicht unterlassen der Arkania mit einem Unfriendly takeover zu „drohen“. Scotch äs Speziues!

Man könnte Xenons verfrühtes Eintreffen wohl als taktische Vorausaktion sehen. Den kurz nach Ihm trifft Phantom ein, gefolgt von Valerie. Als Bacchus erfährt das ein Battalionskamerad anwesend ist, gibt auch er sich noch die Ehre. Beim gemütlichen Bierchen werden Erinnerungen ausgetauscht und neue Bekanntschaften geschlossen. Berna habe dank für die Gastfreundschaft! Ein jeder der eure Farben trägt sei an unseren Anlässen willkommen!

Ach ja, mit vorlaufendem Abend verändert sich das Kräfteverhältnis doch etwas. Es lies beim einen oder anderen den Gedanken an ein Unfriendly takeover aufkommen…

Im Bernakeller

Leicht verfrüht(alle Termine CT , und keinen kümmert’s) erschallte der Antrittskantus. Auf die ersten Klänge beehrten uns zwei Vertreter der Berna Bernensis. Arkania dankt für erhaltenes Gastrecht! Helios begrüsste die ehrenwerten Gäste der Oeconomia Bernensis sowie die vollzählige Aktivitas der Arkania!

Etwas verspätet stiessen Aleo und Billabong zu uns, welche gerade vom Altherren-Convent kamen. Wir gratulieren unserem neuen Altherrenpräsidenten Aleo zu seiner Wahl und danken Billabong für seinen Einsatz während seiner Amtszeit(en).

Aleo selber der Bierbraukunst kundig hielt eine Produktion über den Bierherstellungsprozess. Anschliessend gab es eine Degustation des jüngsten Werkes und Treberbrot. Hochpotent!

Immer wieder erschallten die Kanten und das Studentenherz qoull vor Lebensfreude über. Speziell sei „der schwarze Walfisch zu Askalon“ erwähnt. Er wurde sechsstimmig gesungen! Was zu dritt durchaus eine Leistung ist.

Ganz herzlich verdankt sei auch die Produktion von Pharao und Valerie: „Anruf beim Callcenter der schweizerischen Post“ Its funny! Because its true(Dr. Sheldon Cooper)

Und auf einmal war zehn vor zwölf, und die Ritter der Gemütlichkeit sangen auf die Tafelrunde, das Scherzen und das freie Wort. Nicht unerwähnt sei das im Verlauf des Abends beim Fuxmajor ein Beitrittsgesuch einging!

Drum Freunde reichet euch die Hand, damit es sich erneure!

Der alten Freundschaft heilges Band, das alte Band der Treue!