Es war ein regnerischer Herbstabend im Januar, als sich Ritter verschiedener Farben und farblose Knappen zum gemeinsamen Kreuzzug vereinten. In einem mit wackeligen Holzsstühlen und alten Tischen ausgestatteten Kerker sollte dieser stattfinden. Schon bei der Ankunft bemerkte die Vorhut, dass noch diverse Andere, ihnen unbekannte sich an demselben Ort wiederfanden um ähnliche, oder gar dieselben bösartigen Gegner zu bekämpfen.
An Platz für unsere Krieger sollte es mangeln, doch wie schon Ritter Kyu in seinem Gelübte sie im Kampfe zu unterstützen schrieb
„So sehe ich es in meiner Pflicht, mich an die Seite eurer tapferen Kriegern zu stellen, die Schwerter zu erheben und in den Kampf zu schreiten.“ – Kyu, Anno Domini MMXVI
Seite an Seite sollte es auch werden. In enger Formation pfurchten sie sich zusammen. Es sollten deutlich mehr werden als sich dem Kreuzzug ursprünglich anschliessen wollten – doch über Verstärkung beschwärt sich kein Kriegsherr. Nach kurzer taktischer Besprechung begann alsbald auch schon der Kampf.


Die tapfersten aller Krieger bezwangen ihr Cordon-Bleu nach bereits wenigen Minuten. Noch lange Zeit danach werden die Minnesänger und Geschichtenerzähler von der edlen Emmi und dem heldenhaften Khaos erzählen. Andere kämpften länger, doch nicht weniger enthusiastisch mit ihrem Fleischbitzen, sodass auch diese Schlussendlich von unzähligen Banner markiert ihr Ende fanden. 
Wie die Tradition es haben will, so gehe man nach erfolgreichem Kampfe in eine naheglegenen Gaststätte, um sich dort gegenseitig beim Genuss besten Gerstensaftes vom Erlebten zu erzählen. Doch was dort geschah, ist nicht Inhalt dieser Geschichte…
– Phantom
