Di drü schönschte Täg im Jahr…

2700 cmm Hubraum / 150 PS / 2000 kg Masse… allerdings aufgeteilt auf acht Räder, vier Achsen und zwei Autos. Ein strahlend blauer Himmel über Zuchwil. Nach einem kurzen Arbeitstag und einer noch kürzeren Nacht(Mehrfarbendählhölzlistamm sei Dank) werde ich von meinem Vater und meinem Töchterlein abgeholt. Es geht auf die A1, Richtung Norden.  Auf der Autobahnraststätte Deitingen Süd schliessen wir zum anderen Fahrzeug auf. Walkie Talkie raus.:

„Elektro, Elektro von Kürfürsten, Antworten“
„Elektro verstanden, Antwoten“
„Verstanden haben aufgeschlossen, Ziel Bingen“
„Jeah Bingen“
„Verstanden richtig schluss“
 

Die Motoren dröhen auf, mein altes Mädchen(VW Polo, Jahrgang 91) freut sich auf das Land seiner Erbauer. Doch erst geht es durch die Lande der Franzosen, elegant umfahren wir einen Stau… und landen im Nächsten… und im Nächsten… und im Nächsten. Doch der Stau der einen Arkaner von Bingen fernhällt der ist noch nicht enstanden und wird niemals sein! Stoisch zieht es uns nach Norden, mit der moralischen Unterstützung von Radio Regenbogen. Schliesslich erreichen wir das gelobte Land zu den Klängen von Studentenliedern. Wir fahren zur Saarlandstrasse 56 und der Grill ist schon heiss! Der Fuxmajor himself verköstigt uns, nach einer herzlichen Begrüssung natürlich!

Mit manchem Glas Gerstensaft wird angestossen, mancher alte Freund begrüsst und alte Räubergeschichten ausgestauscht. Im Garten des Bootshauses im Schein der Lampen, es ist kaum zu beschreiben. Ich kann nur die Worte eines jungen Leutnants zitieren(2011), die er liegend auf dem alten Bootssteg sprach:

„Lasst mich hier sterben, schöner kann es nicht mehr werden.“

Und so langsam macht sich der Schlafmagel und die Fahrt bemerkbar, ich nicke am Tisch ein. Fully erbarmt sich meiner führt mich ins Haus und stellt mir sein Bett zur Verfügung. Besten Dank! Morgen ist ein wichtiger Tag!

Acht Uhr morgens früh in Deutschland(Bingen am Rhein). Ich habe mich gerade aus dem Schlaflager erhoben, Helios ist gerade auf dem Weg ins Bett. Er, Sailor, Phanton und Barbarossa (er der sich keine Namen merken kann) haben in Ihrer Weisheit die Nacht durchgemacht und aus lauter Übermut noch den gesamten Garten aufgeräumt.

Dreizehn Uhr mittags, Bingen am Rhein(Burg Klopp). Ein trauriger doch gefasster Fuxmajor führt einen Fuxen in den Hof der Burg Klopp. Die letzten Schritte als Fuxe, hinter mir liegen über zwei Jahre wundervolle Fuxenzeit. Ich habe sie über alle Massen genossen. Bingen war der erste Ort an welchem ich nach meiner Taufe mein Fuxenband trug und es war mein Wunsch hier mein Burschenband zu empfangen.  Ein Fuxe kniet nieder ein Bursche erhebt sich! Ich danke allen die dabei waren, auf viele gemeinsame weitere Jahre! Vivat, crescat, floreat Arkania!

Natürlich darf das Bild des Jungburschen mit den Chargen nicht fehlen.

Über das Markonmannenhaus geht es zurück zur TRV, das Programm Nahe! Die einen gehen schwimmen, die anderen kajaken, wieder andere Stiefel trinken. Natürlich werdendie drei Dinge frei miteinader kombiniert.

Ich für meinen Teil verbrachte eine nicht unerheblichen Teil des Nachmittags damit, auf dem Rücken zu liegen und dem Wind beim Spiel mit den Blättern im Baum über mir zuzuschauen. Nach Stunden des süssen Müssiggangs, wurde es Zeit sich in Schale zu werfen. Wir wurden von der TRV zum Chargenessen eingeladen. Arkania dankt! Anschliessend durften wir bei der Bootstaufe anwesend sein. Da alle schon im Vollwichs waren begann das anschliessende Hochoffiz auch pünktlich(Rhenanenzeit).

Ich genoss entspannt das Stiftungsfest der TRV, nun da ich im Burschensalon sass. Unter anderem konnte ich noch gleich miterleben wie Fully von Colonius in den Burschenstand erhoben wurde. Schliesslich neigten sich die förmlichen Feierlichkeiten dem Ende entgegen. Auch dieses Chargenfoto will ich euch nicht vorenthallten.

Schliessliche ging es weiter zu Mitternachtkneipe der Markomannen. Mein Leibfux Phoenix nutze ihre Rehaugen um sich Markonamenbruschen für den Stoffdienst gefügig zu machen. Schliesslich sank ich wieder in mein(Fullys) Bett im Bootshaus der TRV. Sonntags stand der Couleurbummel an. Es ging eimal rund um und auf den Rocchusberg. Wobei man Berg hier nicht allzu wörtlich nehmen sollte 😉 Am Abend stieg schliesslich der Couleurball.

In dessen Verlauf wurde offensichtlich, das die Fähigkeiten von Patrick Swayze bei dessen Tod auf Pharao übergegangen sind. So gut darf ein Sterblicher gar nicht tanzen können! Obwohl sich doch alle Arkaner am ein oder anderen Tanz versuchten waren es doch Phoenix und Pharao die die Tanzfläche rockten. Als Paar oder mit anderen Partnern.

 Doch auch ein Ball muss enden und er tat es mit den Klängen von Sanctus Gambrinus. Und während ich und Pharao das Bett aufsuchten um für die Heimfahrt fit zu sein, genossen es die übrigen Arkaner bis zu früher Stunde im Garten des Bootshauses. Am Frühschoppen sah man alle nochmal wieder, die einen etwas wacher als die Anderen. Man sagte sich ein letztes lebewohl…und bis zum August am Bernerkommers! Nach einer letzten Stärkung im Hildegardeshof ging es zurück auf die Bahn richtung Heimat.!

Ein ganz herzliches Dank an alle TRVer, es waren wie immer die drei schönsten Tag im Jahr!

\Xenon