Wie es mittlerweile auch Tradition ist, zogen dieses Jahr wieder etliche Arkaner gegen Norden, um an der NIKO-Kneipe in Bingen teilzunehmen.
Am Freitagabend machten sich Phantom, Helios, Bacchus und Fahrer Pharao im sportlichen Honda Jazz, Codename „ELEKTRO I“ auf den Weg.
Auf den vereisten und zugeschneiten Strassen der Schweiz benötigte die lustige Schar rund drei Stunden von Bern an die deutsche Grenze. An der guten Laune konnten die äusseren Widrigkeiten jedoch nichts ändern.

Nach weiteren drei Stunden auf schier magisch frei geräumten deutschen Autobahnen, traf die Gruppe „ELEKTRO I“ schliesslich in Bingen ein. Sofort wurde die Gruppe herzlich empfangen und es wurden noch ein, zwei Stiefel getrunken, bevor sich dann alle ins Bett legten.
Alle? Nein! Eine kleine Gruppe um Helios, Phantom, Bacchus und der arme TRV Fuxe Ruffy schlugen sich die Nacht in der Konstante um die Ohren. Als es dann zu dämmern begann, wurde in der nahe gelegenen Bäckerei noch die deutsche Backwerkskunst getestet (Ergebnis: Vorzüglich, nicht nur die Verkäuferinnen).

Am frühen Nachmittag zog eine bunte Schar nach Geisenheim, um den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Dass es dort Glühwein gab, war selbstverständlich reiner Zufall. In Geisenheim trafen dann auch noch Xenon 54 und Phoenix zu der geselligen Runde. Diese waren am Samstagmorgen mit Xenons „TANK 54“ losgefahren.

Nachdem man die Glühweine genügend getestet hatte, zogen alle hoch zur Rochuskapelle. Dort tauschte Xenon mit Pharao und Bacchus die längst überfälligen Zipfel. Trotz oder gerade wegen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und ordentlicher Bise ein sehr schöner und unvergesslicher Augenblick.

Am Abend folgte dann für einmal sogar fast pünktlich das HochOff unserer lieben Freunde des TRV. Es wurde viel gelacht und gekanntet. Geschenke getauscht und Freundschaften gepflegt. Der Klaustrum (man verzeihe mir die so passende und nahe liegende Bierspitzverhunzung) und seine zwei Elfen verteilten den Aktiven noch die ihnen gebührenden Rutenschläge, wobei auch wir Arkaner unseren Anteil bekamen.

Der arme Colonius ging noch einem sorgsam geplanten Streich Pharao’s auf den Leim und dachte schon, die Freundschaft sei erneut in Scherben zerborsten.
Nach dem schon fast rituellen Mittagsmahl im Hildegardishof und der obligate Weinkauf von Bacchus, fuhren „ELEKTRO I“ und „TANK 54“ wieder in den Süden. In fast genau vier Stunden war dieses Mal die ganze Strecke geschafft.
Es war halt doch ein schönes Fest!
Amicitae Gratia!
