Kantuskneipe (auch wenn irgendwie grad keiner so richtig mag)

Es ist der Tag der Arbeit, für einen Studenten ein Tag wie jeder andere auch. Die Chance stehen 50/50 das man die Vorlesung besucht hat und 30-70 % ob man die Übungen gemacht, je nachdem ob am das Testat Soll schon erfüllt hat. Eigentlich spricht also nichts dagegen sich am Abend im Keller voller Elan die Kehler heiser zu kanten. Sollte man meinen, der Keller war zwar wohl gefüllt doch die Freude an stimmlicher Betätigung hielt sich doch in klaren Grenzen.

Wohl erklang Hier sind wir versammelt doch alsbald ward augenscheinlich, dass wenn auch nicht alle dann doch die Allermeisten dem gemütlichen Zusammensein den Vorzug gaben. Das ist ja fürwahr nichts Schlechtes! Es ward eine der besten Kneipen, grosse Runde, gelassene Stimmung eine Runde der Ritter der Gemütlichkeit. Der Cantusmagister adaptiere sich ad hoc auf die neue Situation und so erklangen eher wenige Kanten, diese dafür umso voller und schöner.

\Xenon

Kneipe ohne Referat

Es ist speziell da oben zu sitzen, von Anfang an. Ein Quart hier, ein „in die Kanne“ da. Es war richtig aufregend und dann wurden noch Whiskys, Weine und spezielle Bier aufgemacht. Diese wurden auch gleich herumgegeben und probiert, manche sogar wollten das Glas nicht einmal mehr weitergeben, sondern es lieber selber trinken, ich will jetzt hier keine Namen nennen… HustPhantomHust 🙂
Es wurde ein gemütlicher Abend mit viel Gesang und lustigen Gesprächen, auch ohne Referat, welches ich leider verschwitzt habe, ich war viel zu sehr damit beschäftigt die Corona zu unterhalten. Es scheint geklappt zu haben, denn sie lachen immernoch…

Von Anzügen und der Unterdrückung des dänischen Mannes

Wieder einmal sollte es eine ganz normale Kneipe werden. Normal bedeutet gemäss Duden „der Norm entsprechend“. Einem Arkaner genügt das natürlich nicht. Er ist bestrebt die Grenzen dieses Begriffs zu sprengen. So wurde mehrstimmig und einstimmig gekantet. König Thule war es eine Freude.
Phantom erhellte uns mit der historischen Entstehung des Anzuges. Wie hätte die Arkania wohl zu Louis XIV Zeiten, als Dandy oder während der Industrialisierung ausgesehen? Als normal wären diese Anzüge heutzutage jedenfalls nicht mehr zu bezeichnen und die Arkania begnügt sich mit dem heutigen Kleidungsstil von 007.
Chris sorgte mit einer dänischen Produktion für einige Tränen in den Augen. Wie wir erfuhren hat der dänische Mann Mühe sich neben der Frau voll entfalten zu können. Das Wort Danke wird an jeden Satz hinten angehängt. Ist er einmal alleine, geniesst er es sein Bier aus der Flasche trinken zu dürfen. Danke Chris.
Für das leibliche Wohl sorgte Khaos mit einem schweizer Hochland Whisky vom Jungfraujoch. Mit Fassstärke vol. 58 % war dieser vorzüglich. Das Geschmackserlebnis wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Danke Pegasus für den Beitrag!

Wabräu

Auch dieses Semester zog es die Arkania wiedermal der Gurtenbahn an der Nase vorbei in die Brauerei Wabräu zum geselligen Bier und Plausch. Also eigentlich alles wie immer und doch irgendwie auch nicht. Es mag behauptet werden, dass Arkaner beim Lügen erwischt wurden aber noch viel mehr damit durchkamen. Dank des weisen Biergottes Gambrinus soll diese Behauptung, in Anbetracht des Schleiers den er vor die Erinnerung der Anwesenden Gäste gelegt hatte, zum Gerücht verkommen und über das Dasein einer Legende hinweg als Mythos sterben, oder sich bei einem nächsten Besuch bewahrheiten. Wir dürfen diesbezüglich gespannt sein.

Sicher ist jedoch, dass der ehrenwerte Bacchus offiziellizierer Weise Jass spielen kann, dabei zu schweigen aber eine Herausforderung herkuleischen Ausmasses darzustellen scheint. Dies könnte aber auch daran liegen, dass er unserer neuen und höchst ehrenwerten Füxin Pandora gleichzeitig die Hohe Kunst des eben erwähnten Spieles, sowie sämtlicher Finessen die einen Amateur vom Laien unterscheiden, beizubringen gedachte.

Wie alle guten Dinge, gingen dann auch irgendwann die mit dem Lokal mitgelieferte Bedienung in den Feierabend und die Arkania zog es zurück in die Stadt. Dort erfuhren wir auch endlich, was denn ein Tatratea sei, leider aber nicht wie man eine Gebirgskette in eine mit kochendem Wasser gefüllte Tasse bringt. Ich glaube ja, die Tasse muss einfach nur sehr gross sein, das ist aber reine Spekulation, somit knapp an einem Gebäck aus Mürbeteig vorbei aber weit weg von dem, was Mal zum Bauch eines Schweines gehörte.

Und so ist auch die Moral von dieser Geschicht:
Speck, Spekulatius und Spekulation beschreiben nach wie vor verschiedene Dinge, Laie und Amateur aber nicht.

Danke Khaos für diesen speck(ulärren) Beitrag.