Ein gemütlicher Freitag Abend

Vor sportlichen Aktivitäten sollte man sich stärken, dass taten wir auch. Im Tre Fratelli, und wie es so oft ist wenn man dem Gaumen schmeichelt tauchten unverhofft zwei Welfen auf. Den leiblichen Genüssen sind diese ja nicht ganz abgeneigt 😉 Wir begrüssten Shannon und Falk in unserer Runde und machten uns alsbald auf, im herrlich, klischeehaft, verrauchten Billard Center eine paar Runden zu spielen.

Der FM improvisierte Kurzerhand ein kleines Turnier. So spielten durch einen geheimen (für nicht Mahtematik-Studis undurchsichtigen) Algorithmus, Alle mal mit oder gegen Alle. Im Verlaufe des Turniers tauchte unser abverdienender Kompaniekommandant auf und war so zumindest körperlich anwesend.

Das Turnier wurde in einem harten Final von Khaos gewonnen (Herzliche Gratulation). Falk musste sich mit dem ehrenvollen (hust) zweiten Platz begnügen. Böse Zungen behaupten der Sieger hätte einen unfairen Materialvorteil gehabt (der Kerl hat ein eigenes Queue und das ist auch noch GERADE!).  Wir übrigen teilten uns die hinteren Ränge und waren sehr mit uns zufrieden, dass keiner dem Billardtuch einen Schranz verpasst hatte.

Lieben Dank an Phoenix für die Organisation! An die übrigen fürs mitmachten. See you next Time 😀

 

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\Xenon

Von fliegenden Fuxen

Oder: „Sag mal warum nennst Du Sie den Büchse“

Es war eher bewölkt und der Wind stand auf Nordwest, nicht gerade mein bevorzugtes Flugwetter! Aber wenn ein älterer und viel besserer Pilot sagt, dass er mit dem Tandem rausgeht sollte auch für das Greenhorn was zu machen sein! So legten wir unsere Schirme aus und ich musste mir anhören, dass ich ihn als Windboje missbrauchen wolle, also so was! Pandora hatte sich in der Zeit modisch und ausrüstungsmässig auf den nötigen Stand gebracht.

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Danach legten die beiden ein Traumstart hin!

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Als ich dann die beiden nach meinem Start in der Luft suchte fand ich sie nach einigem Suchen am Boden. Das ist natürlich doof, vor allem wenn es der erste Flug ist! Ich schraubte mich also runter mit der Idee die beiden mit meinem Wagen nochmals hochzustellen (sein Wagen war ja schon oben). Manchmal hat man halt Schwein, eine Flugschule nahm uns netterweise mit. Wir quatschten gemütlich und plötzlich fragte mein Kumpel: „Sag mal, warum nennst du sie denn Büchse?“ Auf  Pandoras Stirn könnten man ganz deutlich, „in die Kanne wegen Spitzverhuntzung“ lesen. Nach ein paar Erklärungen kam dann raus, das mein Kumpel in jüngeren Jahren bei der Techumania Bernensis ein und ausgegangen war. Aufs in die Kanne steigen verzichtete er trotzdem (Couleurflieger Regel Nr. 1: Trinke NACH dem fliegen!).

Oben angekommen kamen wir alle noch in den Genuss eines zweiten Fluges. Und was für einer! Wir blieben über eine Stunde oben und Pandora zählt seither das Steig-Piepen eines Varios zu ihren Lieblingsgeräuschen. Irgendwann wollten wir dann runter aber wie der Jura halt so ist, wenn es mal trägt dann trägt es. Ich persönlich beende meine Spiralen gerne spätestens auf Baumwipelhöhe, keine Chance dann ging es gleich wieder nach oben! Irgenwann hatte ich meinen Ion dann trotzdem unten. Mit dem Tandem war das ganze noch eine Spur härter, aber mit seiner Erfahrung brachte mein Kumpel beide wieder auf den sicheren Boden.

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Ein fliegender Fuxe scheint gefallen am ganzen Gefunden zu haben 😀

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\Xenon

 

 

Oktoberkneipe

„Hier sind wir versammelt, zu löblichen Tun, drum Brüderchen…“ wieder einmal fanden wir uns im Keller ein. Kaum war der Antrittskantus verklungen, fragte ein eifriger Bursche: „FM, was degustieren wir heute für ein Bier?“ Das edle Rauchbier aus den Bayrischen Landen, selbstverständlich nach dem Bayrischen Reinheitsgebot gebraut, wurde dann auch aufgetischt. Doch leider mundete eben jenem eifrigen Burschen das zu degustierende Bier nicht! („Wenn man halt nur Lager mag, wird man ein gutes Bier nicht zu schätzen wissen! Vielleicht ist ja das nächste Mal ein Bier dabei, welches diesem Burschen mundet. Dir auch?“)
Ein Stiefel wurde darauf angetrunken und jener war nicht der letzte an diesem Abend. Und obacht, da wurde ein Bierstreit ausgetragen, und noch einer, da noch einer inter tres, es hatte den Anschein es wolle gar nicht mehr enden…
Als Mitternacht schon vorbei, musste der Abend dann doch irgendwann enden („Wir wollen einen Stammbetrieb, Stammbetrieb…“).
Auch wenn es so schön war, sollte der Abschlusskantus erklingen. Da der CM jedoch nicht mehr unter den Anwesenden weilte, übernahm das Ankanten der ehemalige CM. Doch scheint es, er habe in den letzten Monaten einen Gedächtnisschwund erlitten („Pardon ehrenwerter AH“). Denn anstatt „Oh alte Burschenherlichkeit“ erklang ein anderer Kant im Keller, doch ein Arkaner scheut einen Kantus nicht und mit einer kleinen Abänderung am Ende, merkte kaum einer den Fehler 🙂

Berner Kommers 2015

Auch dieses Jahr wurde auf Ende August zum Berner Kommers geladen.

Es folgten drei Tage wie man sie sich wünscht. Tolles Wetter, tolle Leute und ein tolles Programm.

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Mistral im Lichte des Berner Flammbergs.

 

Geschmolzener Käse gepaart mit dem Brot des armen Mannes. Eine Kombination, welche die Gereisten stärkte und die anderen auf den Abend vorbereitete, der noch kommen sollte.  Die immer näherrückende Mitternachtsstunde drängte regelrecht zum Start des ersten Stammbetriebes. Das Bier floss und die Lieder erklangen. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden, sodass die einen oder andern das Samstag-Nachmittagsprogramm noch leicht angeschlagen antraten.

Der wundervoll organisierte Foxtrail durch die Stadt (herzlichsten Dank nochmals an Phoenix) zeigte unseren deutschen Gästen neue Facetten und Örtchen unseres schönen Berns und sorgte noch am Abend für Gesprächsstoff.

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Aufmarsch der Chargen der Gastgebenden Verbindung Arkania Bernensis.

Ein Stiftungsfest ist ein spannendes Konzept. Freudig folgt man der Einladung, sowohl als Charge oder als normaler Gast nimmt man die Reise abermals und immer wieder auf sich um irgendwo Freunde zu treffen, neue Leute kennenzulernen und eine gute Zeit zu haben – und die hat man!

Doch eines haben all diese Stiftungsfeste gemeinsam, ein Hochoffizium. Ein Hochoffizium auf das sich niemand so ganz wirklich freut, ihm aber auch nicht abgeneigt ist. Man zieht die Fläusse an, wirft sich in einen schönen Anzug oder ein farblich passendes Abendkleid und nimmt Platz. Platz an einem langen Tisch, mit all den Leuten, mit denen man die letzten Stunden und Tage so viel spass hatte – und was tut man? – man schweigt!
Man schweigt und wartet, und steht auf und wartet, und sitzt und wartet, und singt und wartet, und trinkt und wartet. Und wenn der Spuk nach wenigen Stunden vorbei ist, schaut man zurück und denkt sich, „Hach! Das war jetzt wieder schön!“.

Zu später Stunde wird auch noch unser Silberfuxe Khaos in den Burschenstand erhoben. Jubilate!

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Vorbereitungen zu Khaos Burschung

 

 

Ich danke im Namen der Arkania Bernensis allen Teilnehmenden des Berner Kommers 2015. Es war wie jedes Jahr ein Highlight und ich freue mich bereits jetzt nächstes Jahr, zusammen mit euch den Berner Kommers zu feiern.

 

Vivat Crescat Floreat Arkania Bernensis.

 

Lukas Minder v/o Phantom