Welt-Ex-Kneipe oder wie Pegasus als Silberfux in den Keller kam, und ihn als Bursche wieder verliess

Am 21.12.2012 war es endlich soweit! Die Welt geht unter! Die Apokalyptischen Reiter erscheinen und machen der schnöden Welt den Garaus! Die Höllenpforten öffen sich und verschlingen alle BV’ler in den BV Infernalis! Gambrinus lässt das Bier alt und schal werden. Bacchus setzt dem grossen Fass in Heidelberg den Pfropfen auf und die Bierheiligen der Lüfte greifen alle Stiefel ab.
So zumindest wird es seit Jahren proklamiert. Der perfekte Tag also, um aus einem Silberfuxen einen Burschen zu machen und allen Wiedrigkeiten zu trotzen. Den schliesslich passiert  gar nichts, ohne dass die Crambambulis und Vinos dies beschliessen. Natürlich immer nur unter der gnädigen Zustimmung der Kurfürsten.

Die Welt wie wir sie kennen, sollte also nicht untergehen. Sich aber doch zumindest für Pegasus markant verändern. Mit den besten Wünschen seiner Farbenbrüdern und -schwester in den Ohren machte sich Pegasus hilflos wie ein Kleinkind auf seine letzte Fuxenreise. Sicher geleitet durch des AHX’s sicherer Hand, fand sich Pegasus am Ort seiner Burschung wieder.
Nach der Burschung wurde das Semster im Keller noch feucht fröhlich beendet.

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Im Namen der Arkania wünsche ich dir, Pegasus noch einmal alles Gute für deine Burschenzeit und bedanke  mich für deinen Einsatz als Fuxe.

Vivat! Crescat! Floreat! Pegasus!

Bacchus

NIKO 2012 in Bingen (wo sonst?)

Wie es mittlerweile auch Tradition ist, zogen dieses Jahr wieder etliche Arkaner gegen Norden, um an der NIKO-Kneipe in Bingen teilzunehmen.
Am Freitagabend machten sich Phantom, Helios, Bacchus und Fahrer Pharao im sportlichen Honda Jazz, Codename „ELEKTRO I“ auf den Weg.
Auf den vereisten und zugeschneiten Strassen der Schweiz benötigte die lustige Schar rund drei Stunden von Bern an die deutsche Grenze. An der guten Laune konnten die äusseren Widrigkeiten jedoch nichts ändern.

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Nach weiteren drei Stunden auf schier magisch frei geräumten deutschen Autobahnen, traf die Gruppe „ELEKTRO I“ schliesslich in Bingen ein. Sofort wurde die Gruppe herzlich empfangen und es wurden noch ein, zwei Stiefel getrunken, bevor sich dann alle ins Bett legten.

Alle? Nein! Eine kleine Gruppe um Helios, Phantom, Bacchus und der arme TRV Fuxe Ruffy schlugen sich die Nacht in der Konstante um die Ohren. Als es dann zu dämmern begann, wurde in der nahe gelegenen Bäckerei noch die deutsche Backwerkskunst getestet (Ergebnis: Vorzüglich, nicht nur die Verkäuferinnen).

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Am frühen Nachmittag zog eine bunte Schar nach Geisenheim, um den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Dass es dort Glühwein gab, war selbstverständlich reiner Zufall. In Geisenheim trafen dann auch noch Xenon 54 und Phoenix zu der geselligen Runde. Diese waren am Samstagmorgen mit Xenons „TANK 54“ losgefahren.

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Nachdem man die Glühweine genügend getestet hatte, zogen alle hoch zur Rochuskapelle. Dort tauschte Xenon mit Pharao und Bacchus die längst überfälligen Zipfel. Trotz oder gerade wegen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und ordentlicher Bise ein sehr schöner und unvergesslicher Augenblick.

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Am Abend folgte dann für einmal sogar fast pünktlich das HochOff unserer lieben Freunde des TRV. Es wurde viel gelacht und gekanntet. Geschenke getauscht und Freundschaften gepflegt. Der Klaustrum (man verzeihe mir die so passende und nahe liegende Bierspitzverhunzung) und seine zwei Elfen verteilten den Aktiven noch die ihnen gebührenden Rutenschläge, wobei auch wir Arkaner unseren Anteil bekamen.

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 Der arme Colonius ging noch einem sorgsam geplanten Streich Pharao’s auf den Leim und dachte schon, die Freundschaft sei erneut in Scherben zerborsten.

Nach dem schon fast rituellen Mittagsmahl im Hildegardishof und der obligate Weinkauf von Bacchus, fuhren „ELEKTRO I“ und „TANK 54“ wieder in den Süden. In fast genau vier Stunden war dieses Mal die ganze Strecke geschafft.

Es war halt doch ein schönes Fest!

Amicitae Gratia!

 

Kreuzkneipe mit den Berner Singstudenten

Bern, 20:00
Location: Bernakeller ( 46.948401, 7.455127)

 

Es versammeln sich finstere Gesellen in dunklen Anzügen und schwarzen Hüten in einem noch finstereren Keller. Ausserhalb ist nur leises Gemurmel zu hören, was wohl an diesem Abend alles passiert ist?…
Man würde es wohl nie erfahren…. ausser man liest es hier!

Der Keller platzt aus allen Nähten, sogar der Klavierhocker wird an die Kneiptafel getragen, wo dann jeweils zwei sich das Plätzchen teilen mussten, natürlich alles straight, versteht sich!

Kurz nach Beginn des Stammes wird der Corona, bestehend aus der Aktivitas der Arkania und einer grossen Fraktion der Berner Singstudenten (Toll ward ihr dabei! Aber dazu später mehr!), eine wissensschaffende Produktion zuteil.

Der Silberfux Pegasus präsentiert alles wissenswerte über das gälische Wasser des Lebens, im Volksmund auch Whiskey oder Whisky genannt, wer gut aufgepasst hat, kennt den Unterschied noch. Kaum hatte dieser mit seiner Präsentation begonnen wurde er auch schon von zwei Nachzüglern unterbrochen, die sich natürlich gebührlich einkneipen wollten und auch mächtig Durst bewiesen. Dies wiederholte sich noch einige Male bis schliesslich das Ende der Produktion erreicht wurde. Die anschliessende Degustation ausgewählter Lebenselixiere schien jedem zu munden.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich, nicht streiten.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde munter gekantet bzw. gesungen. Die Arkaner wurden mehr als nur einmal verblüfft, dass sogar in „Ulkgesängen“ eine harmonische Mehrstimmigkeit herrschte. Dies sind sich die Arkaner sonst nur von Ihrem Senior gewöhnt, wenn auch der Begriff harmonisch dabei etwas vermessen ist…

Die Singstudenten  brachten jedoch noch mehr als nur gute Laune und Gesang in den Keller, eine Produktion mit dem Titel: „Loblied auf das Bier“ vorgetragen von Jazz, fand schallenden Anklang und auch die Opfergabe von Brot und Fleischkäse stimmte jeden Magen und auch den Biergott ruhig. Der zuvor geprobte Aufstand der Füxe wurde mit eiserner Hand und ein paar Bierchen beiseite gefegt und die Füxe wieder in ihren Stall verwiesen.

Die überbrachten Worte des aktuellen Seniors der Singstudenten, bedeuten der Arkania  sehr viel und wir können diese nur erwidern.

Es war ein tolles Fest und ihr seid jederzeit herzlich willkommen bei uns!

So tranken wir auf, dass diese junge Freundschaft (ca. so alt wie die Arkania) noch lange anhält und gedeiht!

 

Vivat – Crescat – Floreat! Singstudenten  

Vivat – Crescat – Floreat! Arkania

Hochachtungsvoll,
euer Pharao 

 

Kantenstamm

In gemütlicher Runde versammelten sich die „Sänger“, um ein Kantus nach dem Anderen zum Besten zu geben.

Vorher aber wurde doch noch einer der verlosten Preise abgeholt, der äusserst charmante Spähfux (geschlechtsneutrale Bezeichnung) beäugte die Corona erst etwas kritisch mit der Frage, ob es nicht auch weibliche Mitglieder in unserer Runde geben sollte. Dies klärte sich nach dem Eintreffen des erwarteten Fuxen ziemlich schnell.

„Nur ganz kurz“ war das Motto des Spähfuxen, jedoch hatte dieser nicht mit der hypnotischen Wirkung der mehrstimmigen Gesangsweise unseres hohen Seniors gerechnet und vergass dabei die Zeit. Endlich losgerissen, verliess der Spähfux die Corona und wir freuen uns bereits auf deinen nächsten Besuch!

Im weiteren Verlauf des Abends wurde, wie man es von so einem Anlass erwarten kann, gesungen, was die Stimmbänder hergaben. Neue Kanten wurden eingeführt, alte verfeinert und so fühlen wir uns nun gewappnet für den Kreuzstamm mit den Berner Singstudenten.

In voller Vorfreude auf den Kreuzstamm, Fiducit!
In RotSchwarzRot
Pharao