Heisses Blei & Pulverqualm

In der Arkania gibt es zum einen Leute die ne Knarre von Vater Staat bekommen haben(wie und warum davon erzählen sie gerne, nur will es keiner hören). Zum anderen gibt es Arkaner die noch nie eine Pistole abgefeuert haben(von exzessivem Gebrauch in Battlefield, Call of Duty etc. einmal abgesehen). Aus dieser Situation entstand die Idee, einen Schiessstamm zu veranstalten. Letzten Freitag war es dann soweit. Phantom konnte leider nicht, der hatte einen (so gar nicht dekadenten) Arbeitseinsatz aufgrund der Art-Basel. Der Rest der Aktivitas war anwesend und wurde durch Sigma der Oeconomia Bernensis verstärkt. Im Schiesskeller Schwanden verteilte man sich auf die drei reservierten Bahnen. Pegasus, Helios und Xenon übernahmen die Instruktion.

Begonnen wurde auf allen Bahnen mit der Ordonanzpistole 75 auf verschiedene Distanzen. So konnten die ersten Erfahrungen mit dem Pistolenschiessen gesammelt werden. Phoenix und Sigma wandten sich alsbald der 5.6mm Hämmerli Sportspistole zu. Nach den ersten Magazienen wanderten die Treffer immer weiter ins Zentrum.

Die Männer blieben beim altbewährten und trainierten weiter mit der OP 75. Als Xenon jedoch die 1911er .45 APC zum Schiessen freigab, zauberte dies bei ihnen(und ihm) ein Grinsen auf die Gesichter, welches kaum mehr verschwinden wollte.

Nach mehr als zwei Stunden war dann das letzte heisse Blei verschossen und alle hatten einen dezenten Geruch von Pulverqualm in den Kleidern. Die Hülsen wurden zusammengekehrt und die gesamte „Corona“ verschob sich in den Rebstock nach Zollikofen. Dort sorgte man noch für das leibliche Wohl und Phoenix durfte etwas eintrinken, auf was sie sehnlichst gewartet hatte.

Resümee:
7 Teilnehmer
250 Schuss 9mm Para
50 Schuss 5.68 mm SportPist
50 Schuss .45 APC
1 zerstörte Scheibenhalterung(Schuss auf 25m, der erste Schuss überhaupt)
Ein wirklich gelungener Anlass!

\Xenon

Zweifarbenkneipe mit der Zähringia Burgdorf

Vierzehn Minuten nach acht Uhr Abends,
Gerechtigkeitsgasse 11
Bundesstadt der schweizerischen Eidgenossenschaft

 

Der hohe Senior will gerade die Kneipe eröffnen(verzögert durch einen kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen Pharao und Phantom bezüglich der Art und Weise des Antrittskantus), bloss neben den fünf Arkanern ist die einzige fremde Farbe die von Eowyn von der Romania Novavillensis. Von den fünf Zähringern die sich bei Helios und Xenon angemeldet hatten fehlt jede Spur.  Zumindest Kyu war erwartet worden, schliesslich wollten er und Xenon heute einen Zipf tauschen.

Einige Sekunden vor 20h00 CT

 

Die Glocke klingelt, Phoenix eilt los und die Zähringer strömen in den Keller. Offenbar waren jene fünf welche sich bei Helios angemeldet hatten, nicht dieselben fünf von denen Xenon wusste. Gemäss dem Gesetz der Massengravitation hatten sich gleich noch ein paar mehr mitgebracht. Die sprunghaft gewachsene Corona stimmte nun fröhlich den Antrittskantus an.  Schon früh entzückte uns der Fuxenstall mit einer Produktion mit einer Szene im Starbucks(wobei im Militär erlernte Führungsqualitäten soziologisch/kritisch betrachet wurden). Phantom, der Fuxmajor hatte alle Hände voll zu tun für Stoffnachschub zu sorgen, selbst als man den Gästen den Berner Komment erklärt hatte: Anstossen mit angetrunkenem Glass = Rest weg.  Die Gäste verstanden die Regel sehr schnell und setzten sie auch häufig praktisch um.

 

Im Vorschritt des Abens schritten Kyu und Xenon schliesslich zur Tat und besiegelten ihre langjährige Freundschaft formell mit einem Zipftausch. Nun trägt Xenon zumindest am Zipfbund die Farben violett/weiss/violett dieselben die sein (leiblicher) Grossvater der ehrenwerte Kalif auf der Brust und im Herzen trägt. Im Verlauf des Abends ging das Hohe schliesslich an die Romania Novaviellensis über. Deren zweiter Vorname(der Redaktion bekannt) sorgte für die Wiederholung eines Bierstreites. Anschliessend ging das Hohe an Xenon über der es zwischenzeitlich Kyu überliess.

 

Schliesslich erhielten die Arkaner von der Zähringia noch grosszügie Gastgeschenke. Neben einem Schaumwein auch noch einem Meter Bier. Insbesondere auf die Biere von den britischen Inseln wurden sofort Ansprüche geltend gemacht. Schliesslich erklangen der Mitternachts- und der Abschlusskantus. Den grössten Teil der Corona zog es in Richtung Abflugbar. Xenon begab sich auf den direkten Heimweg, nur um bei der Krone in eine Gruppe Singstudenten reinzulaufen, wo er sich (nur zu gerne) zu einem letzten Glas nötigen liess.

 

\Xenon54

Di drü schönschte Täg im Jahr…

2700 cmm Hubraum / 150 PS / 2000 kg Masse… allerdings aufgeteilt auf acht Räder, vier Achsen und zwei Autos. Ein strahlend blauer Himmel über Zuchwil. Nach einem kurzen Arbeitstag und einer noch kürzeren Nacht(Mehrfarbendählhölzlistamm sei Dank) werde ich von meinem Vater und meinem Töchterlein abgeholt. Es geht auf die A1, Richtung Norden.  Auf der Autobahnraststätte Deitingen Süd schliessen wir zum anderen Fahrzeug auf. Walkie Talkie raus.:

„Elektro, Elektro von Kürfürsten, Antworten“
„Elektro verstanden, Antwoten“
„Verstanden haben aufgeschlossen, Ziel Bingen“
„Jeah Bingen“
„Verstanden richtig schluss“
 

Die Motoren dröhen auf, mein altes Mädchen(VW Polo, Jahrgang 91) freut sich auf das Land seiner Erbauer. Doch erst geht es durch die Lande der Franzosen, elegant umfahren wir einen Stau… und landen im Nächsten… und im Nächsten… und im Nächsten. Doch der Stau der einen Arkaner von Bingen fernhällt der ist noch nicht enstanden und wird niemals sein! Stoisch zieht es uns nach Norden, mit der moralischen Unterstützung von Radio Regenbogen. Schliesslich erreichen wir das gelobte Land zu den Klängen von Studentenliedern. Wir fahren zur Saarlandstrasse 56 und der Grill ist schon heiss! Der Fuxmajor himself verköstigt uns, nach einer herzlichen Begrüssung natürlich!

Mit manchem Glas Gerstensaft wird angestossen, mancher alte Freund begrüsst und alte Räubergeschichten ausgestauscht. Im Garten des Bootshauses im Schein der Lampen, es ist kaum zu beschreiben. Ich kann nur die Worte eines jungen Leutnants zitieren(2011), die er liegend auf dem alten Bootssteg sprach:

„Lasst mich hier sterben, schöner kann es nicht mehr werden.“

Und so langsam macht sich der Schlafmagel und die Fahrt bemerkbar, ich nicke am Tisch ein. Fully erbarmt sich meiner führt mich ins Haus und stellt mir sein Bett zur Verfügung. Besten Dank! Morgen ist ein wichtiger Tag!

Acht Uhr morgens früh in Deutschland(Bingen am Rhein). Ich habe mich gerade aus dem Schlaflager erhoben, Helios ist gerade auf dem Weg ins Bett. Er, Sailor, Phanton und Barbarossa (er der sich keine Namen merken kann) haben in Ihrer Weisheit die Nacht durchgemacht und aus lauter Übermut noch den gesamten Garten aufgeräumt.

Dreizehn Uhr mittags, Bingen am Rhein(Burg Klopp). Ein trauriger doch gefasster Fuxmajor führt einen Fuxen in den Hof der Burg Klopp. Die letzten Schritte als Fuxe, hinter mir liegen über zwei Jahre wundervolle Fuxenzeit. Ich habe sie über alle Massen genossen. Bingen war der erste Ort an welchem ich nach meiner Taufe mein Fuxenband trug und es war mein Wunsch hier mein Burschenband zu empfangen.  Ein Fuxe kniet nieder ein Bursche erhebt sich! Ich danke allen die dabei waren, auf viele gemeinsame weitere Jahre! Vivat, crescat, floreat Arkania!

Natürlich darf das Bild des Jungburschen mit den Chargen nicht fehlen.

Über das Markonmannenhaus geht es zurück zur TRV, das Programm Nahe! Die einen gehen schwimmen, die anderen kajaken, wieder andere Stiefel trinken. Natürlich werdendie drei Dinge frei miteinader kombiniert.

Ich für meinen Teil verbrachte eine nicht unerheblichen Teil des Nachmittags damit, auf dem Rücken zu liegen und dem Wind beim Spiel mit den Blättern im Baum über mir zuzuschauen. Nach Stunden des süssen Müssiggangs, wurde es Zeit sich in Schale zu werfen. Wir wurden von der TRV zum Chargenessen eingeladen. Arkania dankt! Anschliessend durften wir bei der Bootstaufe anwesend sein. Da alle schon im Vollwichs waren begann das anschliessende Hochoffiz auch pünktlich(Rhenanenzeit).

Ich genoss entspannt das Stiftungsfest der TRV, nun da ich im Burschensalon sass. Unter anderem konnte ich noch gleich miterleben wie Fully von Colonius in den Burschenstand erhoben wurde. Schliesslich neigten sich die förmlichen Feierlichkeiten dem Ende entgegen. Auch dieses Chargenfoto will ich euch nicht vorenthallten.

Schliessliche ging es weiter zu Mitternachtkneipe der Markomannen. Mein Leibfux Phoenix nutze ihre Rehaugen um sich Markonamenbruschen für den Stoffdienst gefügig zu machen. Schliesslich sank ich wieder in mein(Fullys) Bett im Bootshaus der TRV. Sonntags stand der Couleurbummel an. Es ging eimal rund um und auf den Rocchusberg. Wobei man Berg hier nicht allzu wörtlich nehmen sollte 😉 Am Abend stieg schliesslich der Couleurball.

In dessen Verlauf wurde offensichtlich, das die Fähigkeiten von Patrick Swayze bei dessen Tod auf Pharao übergegangen sind. So gut darf ein Sterblicher gar nicht tanzen können! Obwohl sich doch alle Arkaner am ein oder anderen Tanz versuchten waren es doch Phoenix und Pharao die die Tanzfläche rockten. Als Paar oder mit anderen Partnern.

 Doch auch ein Ball muss enden und er tat es mit den Klängen von Sanctus Gambrinus. Und während ich und Pharao das Bett aufsuchten um für die Heimfahrt fit zu sein, genossen es die übrigen Arkaner bis zu früher Stunde im Garten des Bootshauses. Am Frühschoppen sah man alle nochmal wieder, die einen etwas wacher als die Anderen. Man sagte sich ein letztes lebewohl…und bis zum August am Bernerkommers! Nach einer letzten Stärkung im Hildegardeshof ging es zurück auf die Bahn richtung Heimat.!

Ein ganz herzliches Dank an alle TRVer, es waren wie immer die drei schönsten Tag im Jahr!

\Xenon

Links vor, rechts zurück – oder wie ging das nochmal?

Das grosse Stiftungsfest unserer Freunde in Bingen steht kurz bevor, was gäbe es da besseres als einen kleinen Tanzkurs damit man beim Ball vielleicht auch mal die eine oder andere holde Maid übers Parkett schleiffen kann.

Unser Fux Phoenix nahm sich dieser Herausforderung an, den Burschen, Silberfuxen und älteren Herren samt Angetrauter einige Grundschritte des Standardtanzes beizubringen.

Dabei stellten sich sämtliche Teilnehmer besser an, als im Vorneherein von dem Einen oder Anderen vermutet wurde und nach einer kurzen Aufwärm-Phase, einem kräftigen Schluck Bier, um die Gelenke zu Ölen, schwebten die Paare übers Park… äh Plättliboden. Stets unter den wachsamen Augen der Tanzlehrerin und ihres ägyptischen Gehilfen.

Einige Pausen, schräge Musikeinlagen und hie und da ein Lacher über gewisse Besonderheiten des individuellen Tanzstiles war der Anlass auch schon vorbei.

Den wunden Füssen und dem Muskelkater in den Armen und Beinen wurde dann im Tramdepot bei gemütlichen Bier und Essen genüge getan.

Und nicht vergessen… Spannung in den Armen und der Mann führt.

Die Arkania spendet…

… Blut!
Ja, und dies sogar erfolgreich. Im Sinne einer guten Sache machten sich heute zwei Arkaner auf ins Blutspendezentrum Bern um etwas Blut abzugeben. Bacchus als erfahrener Blutspender organisierte einen Termin und lud völlig uneigennützig* die Arkaner dazu ein. Leider hatte es nur noch für Drei Platz. Bacchus, Helios und Eowyn zögerten nicht und nahmen den Gang zum Aderlass auf sich. Der Rest der Arkania kommt dann das nächste mal dran. Nach dem Papierkrieg gings ans Eingemachte und die Drei gaben 450ml Blut ab. Leider gabs danach kein Bier, die angebotenen Sandwiches und Kaffee war aber so oder so besser.

 

Blutspende SRK Schweiz
Blutspende SRK Schweiz

* die Uneigennützigkeit von Bacchus äussert sich in zwei Kisten Kambli-Güetzi welche er für zwei erfolgreich angeworbene Neuspender kriegt :-).

Termine zum Blutspenden können hier vereinbart werden: www.blutspendetermine.ch