Maisingen 2012

30.4.2012 – 23:40
Ein rauher Wind weht durch die Gassen von Bern, die Fahne knattert und das Feuer der Fackeln tanzt einen wilden Reigen.

Es ist endlich wieder soweit, das Maisingen 2012 steht kurz bevor. Der Fackelzug zieht durch die Gassen von Bern und gelangt schliesslich, wie jedes Jahr, an den Münsterplatz, wo sich die Sänger wie gewohnt auf der Treppe des Stiftsgebäudes aufstellen. Pünktlich zum letzten Glockenschlag beginnt das Konzert, der Mai wird eingesungen.

Der Gesang, so schön er war, ist bald verschollen und hinterlässt bei den Zuhörern ein warmes Gefühl oberhalb der Leber. Damit die eben erwähnte, dann auch noch auf Touren kommt wird den Gästen Maibowle serviert.

Danach ab in die Krone, wo bei Weisswurst und „Brezn“ auch dem Magen etwas Gutes getan wird. Im wärmenden Keller kreist die „Kalte Ente“
Des Morgens früh stellt dann der Eine oder Andere fest: „D Singstudänte hei Alkohol trunke…“

Für alle die es verpasst haben oder noch einmal in Erinnerung schwelgen möchten:
Mein Lebenslauf ist Lieb und Lust

Ein weiteres Stück, speziell für Minos

Erstes hochoffizielles Crambambuli

Freitag, der sechste Tag im vierten Monat des Jahres 2012 (gregorianischer Kalender). Die Massen stürmen den Keller der Gerechtigkeitsgasse 11. Ein Gebräu lockte sie aus allen Teilen der Schweiz herbei. Von einigen wenigen (unwissenden) als Glühwein geschmäht. Doch die Eingeweihten wissen um die Wahrheit um jenes Getränk welches Crambambuli heisst. Ein Trank gleich Nektar und Ambrosia!

 

 

Wie gross die Braukunst unseres geschätzten Pharao ist lässt sich kaum ermessen. Doch die Tatsache, dass noch nie Vertreter so vieler Verbindungen bei uns zu Gast waren spricht für sich selbst. Es sandten Vertreter:

 

A.V. Welfen Zürich
Berner Singstudenten
Droga Neocomensis
Oeconomia Bernensis
Oekonomia Zürich
Romania Novavillensis
Rudolfia Rapperswil
Schwyzerhüsi Basel
Techumania Sangallensis
Zähringiga Burgdorf

 

Gegen Ende des Anlasses erschien dann noch die Zofingia zu Bern mit einem frischgebackenen Silberfuxen im Schlepptau. Brüetsch, härzlichi Gratulation!

Der Abend begann mit einem Fotoshooting für die Mitglieder der Arkania. Pegasus liess uns vor grünem Hintergrund unsere Schokoladenseite zeigen. Die Ergebnisse kann man unter Aktivitas bestaunen. Langsam trafen die Gäste ein und pünktlich eröffnete Helios den Anlass. Die Zeit bis zum ersten Schluck verkürzten wir uns mit einer kleinen Produktion (Phantom of the Krambambuli). Besten Dank an Phoenix und Falk, war super mit euch!

 

 

Schliesslich brannten die Feuerschalen und Pharao fügte die letzten Zutaten hinzu während die Corona kanntete. Der Fuxenstall verteilte die erste Runde. Und jetzt ging es ans geniessen…

 

~ Crambambuli wird uns noch munden wenn jede andere Freude starb ~

Wenn Kurfürsten das Tanzbein schwingen…

Am Samstag dem 18.03.2012 veranstaltete die Zofingia zu Bern ihren jährlichen Couleurball. Der Anlass fand im Hotel Schweizerhof zu Bern statt Seit der Renovation wieder ein standesgemässer Ort mit dem passenden Ambiente für einen solch festlichen Anlass!

Mir wurde die Ehre zuteil auch als nichtzofinger eine Einladung zu erhalten. Die Tatsache das der Ballpräsident mein Bruder ist, ist in dem Kontext unerheblich und eigentlich nicht weiter erwähnenswert. Wie dem auch sei, die Einladung brachte mich in den Genuss, meine verehrte Biertocher Phoenix ausführen zu können. So kam es das zwei Kurfürsten an jenem Abend in den Schweizerhof betraten.

Wir wurden sogleich herzlich begrüsst. Ich geb es offen zu, ich hatte zu Beginn mühe die Namen derer zu finden die mich allesamt begrüssten. Aber ich hatte kaum je einen von Ihnen im Anzug gesehen, irgendwie hat Barney Stinson ja schon recht. Für den Aperitif waren wir zwar etwas zu spät gekommen, aber perfekt für den ersten Gang. Das nenn ich Timing. So führte ich mein Töchterchen an unseren Tisch.

Mit der Tischgesellschaft des Präsidenten Niq-a-toutes und des Fuxmajors Neptun wäre mir als einfachem Fuxen ja mehr als genug Ehre erwiesen worden. Doch auch der Ballpräsident Phantom sass noch am selben Tisch! Hinzu kamen noch Ihre lieblichen Begleitungen, nun zumindest in dem Punkt konnte ich dank Phoenix problemlos mithalten.

Nach dem hervorragenden Essen ging der Abend in Tanz, Konversation und (dem Gerücht nach) in eine Tombola über. Aber die Lose waren schneller ausverkauft, als man Fiducit sagen konnte. Nichts desto trotz war es ein wundervoller Abend! Das Fehlen von Frauen mag den einen oder anderen gestört haben, aber ich für meinen Teil war, mit der Gesellschaft all der Damen mehr als zufrieden. Gerade unter den Jüngeren gab es viele, die stolz ihr Band trugen. Zwei Helenen der Hétaïra du Neuchâtel und die Auroria Bernensis entsandte gleich vier Ihrer Schönen. Als besorgter Vater behielt ich meine Tochter zwar fest im Auge, doch ich konnte nicht verhindern, dass sie sich einem an den Hals warf, der rot-weiss-rot trug.

Mir bleibt nichts weiter als meiner Phoenix für Ihre Begleitung, den Damen für die Tänze, der Zofingia für die Einladung und Phantom für die Organisation zu danken. Und natürlich:

Ein Schmolles Ihr Brüder!

und Schwestern!

und Revolutionäre!

und Gäste!


Die Arkaner besuchen Pharaos Familienbande

Es ist Freitag Abend und in Bern tobt die Museumsnacht. Einige Arkaner sind bereit für Kultur, jedoch nicht in Bern. Gegen 18 Uhr pilgern sie nach Fraubrunnen. Zuerst den Hunger gestillt und einige Bierchen genossen versammeln sich immer mehr. Nebst 75% der Kurfürsten stossen auch zwei Oeconomen und eine Schwizerhüslerin dazu. Pharao verabschiedet sich kurzerhand, wird aber später noch zu seinem Auftritt kommen.

Um 20 Uhr zieht sich die illustre Schar in den Schlosskeller Fraubrunnen zurück. Nein, nicht etwa um einem Stamm beizuwohnen (wobei das auch ganz verlockend wäre), nein, um eben etwas Kultur zu geniessen. Ein Theater steht an.

Kaum die reservierten Plätze eingenommen, stürzt sich auch schon unser Pharao auf die Bühne. Ja, wir haben einen berühmten Schauspieler in unseren Reihen. Während rund 80 Minuten geniessen wir das überaus lustige Theaterstück. Immer wieder staunen wir über die Schauspielkünste unseres Mitglieds. Herrlich.

Die verschiedenen Charakteren lassen einem zeitweise mitlachen und zweitweise verzweifeln. Die Schauspieler gehen voll in ihren Rollen auf und bei einigen verspürt man den drang sie entweder zu würgen oder zu umarmen… Genial.

Zum Schluss lösen wir sogar noch ein Geheimnis. Immer wieder kommt der Hund hinter der Theke ins Spiel. Gelähmt und beinahe Tod liegt er hinter der Theke. Wir haben das Gefühl, die Schauspieler hätten den Hund schon mehrmals todgetreten. Nach dem Stück wollten wir es genau wissen und warfen einen Blick hinter die Bühne. Und siehe da, der „Hund“ liegt tatsächlich da. Es ist also niemand raufgetreten 🙂

Nach dem Theater gabs ein Bierchen mit unserem Schauspieler, welche Ehre! Später zogs die Theaterbesucher wieder nach Bern. Im Kursaal genoss man einen Schlummertrunk und teilte sich anschliessend. Drei unverwüstliche zogen auf einen letzten Drink in die Abflugbar. Ein kultureller Abend mit der Arkania, welch Wohltat!

Wer sich einen kulturellen Abend in Fraubrunnen gönnen will, kann dies noch bis zum 31.3.2012 tun. Für das Theater Familienbande kann man hier reservieren. Viel Spass. Einen kleinen Einblick gibts hier.