Valeries Taufe oder halt dann nicht…

Die Arkania hatte sich schon sehr auf die Taufe des neusten Fuxen gefreut. Leider gibt es immer wieder Momente auf die man sich nicht vorbereiten kann. Nach schönen Tagen auswärts, im sonnigen Spanien freute sich unser Täufling derart auf ihr eigenes Bett, dass sie nicht mehr verlassen wollte und dies mit hohem Fieber quittierte.

Doch wie wir Ritter der Gemütlichkeit halt sind, liessen wir es uns nicht nehmen diesen Abend zusammen zu geniessen.

Höchst pünktlich (!) und noch immer angeschlagen rieselten auch Phantom und Eowyn (nach durchzechter Nacht beim Crambambuli der Romania Noviliensis) sowie Renard und Sigma (ebenfalls vom Crambambuli bei der Romania) in den Berna-Keller.

Es folgte ein gelungener, fröhlicher Stamm ohne grosses drum herum. Es wurde gelacht, gesungen, geraucht und reden geschwungen.

Nach durchzechter Nacht,
vom Telephon erwacht.
Wird man in den Keller beordert,
und sodann zum Jungen gefordert.

Was folgt ist Arkaner Stamm wie er im Buche steht.
Es wird gesungen, getrunken –  und keiner merkt wie die Zeit vergeht!
Doch schon ist es Zeit für mich, an meinem Namen Programm zu laben,
und das Phantom in das dunkle der Nacht zu tragen.

So soll alles spätere Wissen in den Wänden des Kellers verharren.
Bis sich die Rot-Schwarz-Roten das nächste Mal zusammenscharren.
Und dann – hoffentlich – mit Sopranenstimme,
ein frohes „Jubilate“ durch die Gassen klinge!

– Phantom

 

 

 

Erstens kommt es anders…

…und zweitens als man denkt. Leider muss die geplante Taufe heute Abend krankheitshalber verschoben werden und fällt deshalb aus. Stattdessen wird ein gemütlicher Ferienstamm stattfinden. Alle Couleuriker welche sich bei einem solchen Wetter durch einen Stamm das Couleurikerherz wärmen möchten sind herzlich eingeladen zu uns zu stossen.

Auserplanmässiger Ferienstamm, Bernakeller, Gerechtigkeitsgasse 11, 19h00 CT.

Wir freuen uns auf euer Erscheinen!

Die den Weg des Trames gehen…

Semesterferien? Das soll ein Grund sein keine Farben zu tragen? Please! Genau aus diesem Grund lud die ewig junge Arkania Bernensis zum Cordonbleu-Stamm. Es folgten dem Ruf gar einige. Die übliche Verdächtige der Romania Novavillensis, eine aufgestellte Vertreterin des Schwyzerhüsi Basel und wo immer es was zu spachteln gibt, muss man auch mit den Zürcher Welfen rechnen. Die Aktivitas der Arkania vermisste schmerzlich das Contra, den Fuxen Pegasus(bewachte heroisch das WEF) und den Fuxmajor(der tauchte dann doch noch auf). Dafür stand uns unser AHP mit eisernem Willen zur Seite.

Nachdem alle begrüsst worden waren, trank man die erste Runde. Schnell konnte die Bestellung aufgegeben werden. Wieder besseren Wissens bestellten die meisten das GROSSE Cordonbleu, nur die Sektion Basel entschied sich für Pferd in natürlicher Umgebung(Kräuterbutter und Pommes). Wir machten noch Witze wie lange es wohl gehen würde…

Wir waren Toren! Anstelle eines schnellen Schmauses wandelten wir auf Einsteins Spuren. Ebenso wie dieser mussten wir feststellen, dass Zeit relativ ist. Ich will euch hier nicht damit langweilen wie lange wir warteten. Dies zu beschreiben, würde mein Keyboard nicht überleben. Es sei damit genug gesagt, dass schliesslich einige damit begannen Ihre Tischset zu zerschneiden, da dass abgebildete Essen selbst in Papier und 2D so wundervoll lecker aussah. Falk bestellte geistesgegenwärtig eine zweites Cordonbleu, schliesslich will er nächstes Jahr wieder eins essen.

Schliesslich warf sich Aleo heldenhaft in die Mitte der Tafel: „One for the Team“ soll er gerufen haben, aber dies kann auch eine Halluzination gewesen sein. Die Bedienung versicherte uns gerade noch reichzeitig, dass das Essen unterwegs sei. Pünktlich auf sein Stichwort betrat ein Fuxmajor im Range eines Leutnants das Tramway. Setzte sich hin und bekam sogleich dass Essen serviert. Schiebung!

Hungrig stürzten wir uns auf unsere Teller. Auch wenn noch genügend Disziplin vorhanden war um zumindest die erste Strophe von „Ca Ca geschmauset“ zu kanten. Anschliessend verstummten die Gespräche erstmal. Voller Hingabe widmeten wir uns unserem Essen. Schliesslich waren wir satt und fühlten uns dank des Leutnants auch viel sicherer. Schliesslich wussten wir dass wir im Notfall, fachmännisch geborgen werden würden. (Nur für die Bacchus ;-).

Nun liess man den Abend gemütlich ausklingen und schliesslich endete der Abend gebührend mit „O alte Burschenherrlichkeit“. Pharao, Bacchus und Eowyn nahmen „ds letschet Tram“ Aleo und Helios bemühten Schusters Rappen, während Xenon von Falk im Tiefflug nach Hause gebracht wurde. Falk besten Dank! Auch für die sichere Heimfahrt der beiden verehrten Zehnder-Damen!